Buenos Aires - Patagonien - Chile


 Im November 2016 führte mich eine Reise nach Argentinien und Chile. Beide Länder sind sehr verschieden - bis auf ihre südlichsten Zipfel: Patagonien. 

Buenos Aires war der Schwerpunkt in Argentinien. Jedes Viertel der Millionenmetropole hat seinen eigenen Charme. Da ist das Zentrum mit seinen breiten Avenidas, und den schicken Kaufhäusern. Eine Führung brachte mich in das ehemalige Tango-Viertel, wo noch immer Spuren des großen Musikers Carlos Gardell zu sehen sind. Ich besuchte traditionsreiche Cafés und alte Tango-Bars. In San Telmo sind die Häuser im  Art-Déco-Stil oder alt und verfallen und oft von Studenten bewohnt, und man findet Szene-Cafés und Milonga-Tanz-Clubs. In La Boca, das alte Hafenviertel, entstand der Tango. Hier kamen die Einwanderer aus Europa an. In Recoleta befindet sich nicht nur der berühmte Friedhof mit dem Grab von Evita Perón, sondern es ist auch eines der florierenden Geschäftsviertel der Stadt. Hier habe ich auch die angeblich schönste Buchhandlung der Welt besucht. In einem historischen Theatersaal mit über 100jähriger Geschichte werden Bücher verkauft. Palermo ist hip, hier treffen sich Künstler und Lebenskünstler in Cafés und Bars. Puerto Madero ist das super moderne Hafenareal mit glitzernden Hochhäusern, Restaurants, imposanter Brücke, und es lädt zum abendlichen Flanieren ein. 

Patagonien

Feuerland ist der östliche Teil Patagoniens, der zu Argentinien gehört, mit der Stadt Ushuaia. Von hieraus starten die Schiffe in den Beagle-Kanal zur Beobachtung von Pinguinen, und dabei bekommt man  einen guten Eindruck, wie unwirtlich es hier sein kann. Im Nationalpark lerne ich eine besondere Landschaft mit endemischen Pflanzen kennen. Eine Paddeltour auf einem Fjord musste wegen Sturm und Regen abgebrochen werden. Ein Inlandsflug bringt mich nach El Calafate in den Gletscher Nationalpark.  Der Besuch des Perito Moreno Gletschers und das Kalben von Gletscherblöcken, die sich mit Getöse in den Lago Argentino stürzen ist ein Erlebnis.
Die chilenische Seite Patagoniens erreicht man bequem mit dem Linienbus. Eisiger Wind empfängt mich in Puerto Natales, einer kleinen Stadt, die am wilden Fjord der letzten Hoffnung liegt. Das Wetter ist im November sehr wechselhaft und kalt. Kleinere Ausflüge im Nationalpark Torres del Paine und der Besuch des Grey Gletscher mit See im Westen des Nationalparks folgten.
Bei Sonnenaufgang konnte ich einen kurzen Blick auf das Bergmassiv des Torres del Paine erhaschen, bevor es wieder in den Wolken verschwand.
Bei einem Besuch auf einer Estancia haben wir Einblicke in die Schafzucht bekommen und in Rodeo-Reiten, das ist das Hobby von Schafzüchter Christian.
An der Magellanstraße, eine Meerenge mit vielen Steitenkanälen zwischen dem südamerikanischen Festland und Feuerland liegt Punta Arenas. Es ist Ausgangspunkt für Expeditionen und Fahrten zu den kleineren Inseln, wie z.B. zur Isla Magdalena. Auf der Insel brüten von Oktober bis März ca. 50.000 Pinguinpaare. Bei ziemlich rauer See braucht das Schiff gut 2 Stunden. Für einen Rundgang auf markierten Wegen hat man eine Stunde Zeit, diese niedlichen Magellan-Pinguine zu beobachten bevor es zurück geht. 


Santiago de Chile

Hochhäuser verdrängen die Kolonialbauten in der City. Auch Südamerikas größtes Hochhaus steht hier. Die Stadt ist geschäftig und doch geht es entspannt zu, vor allem bei vielen jungen Leuten. Ein Kuriosum : hier gibt es reine Männer-Cafés - bis auf die Bedienung natürlich…


Valparaiso

Die am Pazifik gelegene Hafenstadt ist auch als kulturelle Hauptstadt bekannt. Viele Künstler verschiedenster Richtungen haben sich hier im 19. und 20. Jahrhundert niedergelassen. Der historische Stadtkern wurde 2003 zum Weltkulturerbe erklärt. Auffallend sind vor allem die ausgefallenen Graffitis an den Hauswänden. - Wie ich sehen konnte, kann man hier auch Tango Tanzen.

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„Fotografieren bedeutet den Kopf, das Auge und das Herz auf dieselbe Visierlinie zu bringen. 
Es ist eine Art zu leben.”

Henri Cartier-Bresson (1908—2004)