Myanmar

Das frühere Burma war schon immer ein Sehnsuchtsland für mich. Es wird auch Goldenes Land genannt, wegen der vielen goldenen Stupas. 2010 habe ich es das erste mal besucht. Damals herrschte noch die Militärdiktatur. Alles war streng geregelt und überwacht. Es war die Herzlichkeit der Menschen die mich veranlasste 2013 wieder nach Myanmar zu reisen. Da hatte sich schon viel verändert. Es kamen viele politische Gefangene frei, und Hoffnung keimte auf im Land nach dem Besuch von Barack Obama. Die Sanktionen der westlichen Staaten wurden ausgesetzt, und es begann ein Boom auf die Märkte, die Investoren gaben sich sozusagen die Klinik in die Hand. 

 

In Yangon, damals noch Hauptstadt, waren große Werbeplakate an den Hauptverkehrs-straßen und vor morbiden Gebäuden angebracht für Produkte, die es hier nie gegeben hat, aber wovon sollten die Menschen die kaufen? Viele aus der Not geborene Jobs brachen weg. In den ländlichen Gebieten erlebte ich zwar Aufbruchstimmung aber auch Gleichmut.

 

Das Land ist ein Vielvölkerstaat, doch der Buddhismus einigt die Menschen. Wer z.B. abends die Shwedagon Pagode in Yangon besucht, kann diese besondere Stimmung tiefer Religiosität miterleben. Sichtbares Zeichen sind auch die vielen goldenen Tempel und Pagoden im ganzen Land. 



Kambodscha




Laos

„Fotografieren bedeutet den Kopf, das Auge und das Herz auf dieselbe Visierlinie zu bringen. 
Es ist eine Art zu leben.”

Henri Cartier-Bresson (1908—2004)